Brüchig
Wir kommen hier noch vom Modellbaggerblog zum Metallurgie-Blog. ![]()
Aber diese Experimente und die Erfahrungen sind wichtig und zudem ausgesprochen interessant. Diese Entwicklungsschritte gehören letztendlich auch zum Bau der Modelle und das Wissen, das man sich einmal angeeignet hat, wird im Laufe der (Bau-)Zeit sicherlich noch hilfreich sein.
Zurück zur "12er"-Bodenplatte. Da wir etwas mehr Kupfer verwendet haben, da sich ein Stück nicht mehr so recht zerteilen lassen wollte, war der Kupferanteil etwas höher. Ca. 15 Prozent von der Gesamtmasse und 85 Prozent Aluminium...
Das Ergebnis war beeindruckend. Die Platte ließ sich mit zwei Händen nicht verbiegen. Das war schon etwas, was sie den reinen Kupfer- und Aluminiumplatten voraus hatte. Um herauszufinden, wie stabil sie ist, legten wir sie auf ein kleines Stückchen Rohr als Widerlager und stellten uns links und rechts auf die beiden Enden. Sie hielt zunächst und zerbrach, als ich zu hüpfen begann, ohne auch nur ein Stück zu verbiegen in zwei Teile. Dabei verhielt sie sich wie Gusseisen, um mal einen Vergleich zu erwähnen.
An den Bruchkanten sieht man sehr deutlich, wie porös und spröde das Material ist. Sieht aus wie Gusseisen. Der nächste Versuch wird aus gleichen Anteilen Kupfer und Aluminium bestehen.


Do, 30.07.2009 22:06
Habt ihr eigentlich mal daran gedacht, eure Teile mit einem 3D-Drucker fertigen zu lassen. Hinterher kommt zwar Plastik 'raus, aber vielleicht ist's ja 'n Versuch wert. So 'n Drucker kostet zwar [...]