Perfekte Bodenplatte
(Leider nur gerendert...)

Da ich schon mal wieder dabei bin, hier aktuelle Infos unterzubringen, an dieser Stelle noch ein Rendering: Das 3D-Modell vom Unterwagen des 954ers sieht schon recht beeindruckend aus. In den bunten Testfarben, mit denen wir die einzelnen Bauteile darstellen, ist es zwar nicht sonderlich hübsch, aber dafür umso übersichtlicher.
Wenn diese Konstruktion erstmal steht, ist ein gewaltiger Schritt getan. Bis dahin überlegen wir uns noch, wo wir die Hydraulikmotoren hernehmen. Die Modelle sollen realistisch funktionsfähig sein. Das heißt, wir brauchen relativ starke Motoren, damit die schweren Bagger überhaupt bewegt werden können. Aber – wir arbeiten daran... ![]()

Der Wert P aus dem vorangegangenen Beitrag und zwangsläufig auch der E-Mail, die ich an diverse Gießereien geschickt habe, muss natürlich 31mm betragen und nicht 3,1mm.
Bislang hat dies nur eine Gießerei aus Österreich gemerkt. "Irgendwie stimmt da das Maß nicht mit der Zeichnung überein. Kann es sein, dass Sie da mit dem Komma verrutscht sind?"
Ja, leider. ![]()
Also schnell eine neue Mail an alle Adressen hinterhergeschickt.
Am Montag soll ich das Angebot der Österreicher bekommen. Ich bin gespannt.
Nach vielem Hin und Her haben wir uns nun doch dafür entschieden, die beiden Modelle im Maßstab 1:6,5 zu bauen und nicht wie angekündigt im Maßstab 1:5.
Ich muss zugeben, dass 1:5 bei derart großen Vorlagen doch etwas zu groß geraten wäre...
Nun kamen uns ersthafte Zweifel, ob der gewählte Maßstab überhaupt richtig ist. In 1:6,5 wäre der Unterwagen der beiden Bagger gerade mal 50cm breit und das ist uns einfach zu klein. Es geht ja nicht darum, eine möglichst kleine Miniatur zu bauen, sondern ein Modell, mit dem man auch Spaß haben kann.
Etwas Gewaltiges. MONSTREN! ![]()
Also vielleicht doch 1:5 ![]()
Ich bin sicher, dass es sich bei dieser Zeichnung eines Oberwagens nicht um den 944 (oder größer) handelt. Leider kann ich nicht sagen, um welchen Bagger es sich genau handelt.
Leider haben wir für die markierten Punkte keine Beschreibungen. Aber trotzem dürfte die Zeichnung beim Bau des Modells zumindest etwas behilflich sein:
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Man sieht, dass die Hydraulikleitungen noch in der Omega-Form liegen. Bei den neuen großen Litronic-Maschinen liegen die Schläuche beim Übergang zum Ausleger in einer Schleife nach unten. ("Delta"?) Der Vorteil: Der Fahrer hat eine bessere Sicht nach hinten rechts.
Vielleicht waren wir einfach zu optimistisch mit der E-Mail an Liebherr.
Okay, die Frage nach Konstruktionsplänen und Bemaßungen für so eine Maschine ist schon recht dreist gewagt, aber vielleicht klappt's ja doch irgendwie.
Immerhin haben wir keine Interna wissen wollen. Es geht einzig und allein um Informationen, die wir theoretisch auch am "lebenden Objekt" erforschen könnten. Bewaffnet mit Kamera und Zollstock würden wir das gesamte Äußere des 944 dokumentieren. Für ein Modell reicht es. Wie es - im wahrsten Sinne des Wortes - unter der Motorhaube aussieht, ist letztendlich ja egal. Die technische Umsetzung wird sowieso nicht 1:1 kopierbar sein und auch die Funktionalität der Bedienelemente in der Fahrerkabine muss nicht gegeben sein.
Sollte Liebherr sich bis Anfang nächster Woche nicht gemeldet haben, werden wir mal gezielt auf die Suche nach Abbruchunternehmen gehen, die "unsere" Maschinen im Einsatz haben.
Klar: Der Maßstab 1:6,5 bedeutet, dass die Originalmaße durch 6,5 geteilt werden. Also 1m im Original sind 15,4cm im Modell.
Was ich sagen wollte: Der Longront-Ausleger "meines" 944er ist im Original 22,5m hoch (ohne Werkzeug). Das Modell wird also stattliche 3,46m hoch werden.
Ich freue mich darauf. ![]()
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Und hier der andere mit stolze 1,85m.
(BH)
Do, 30.07.2009 22:06
Habt ihr eigentlich mal daran gedacht, eure Teile mit einem 3D-Drucker fertigen zu lassen. Hinterher kommt zwar Plastik 'raus, aber vielleicht ist's ja 'n Versuch wert. So 'n Drucker kostet zwar [...]